Fremdgeh-Gen gefunden!

Oversexed [ 0 ]
Das Fremdgeh-Gen Fotoquelle giada.berlin

 

Warum fällt es dem Einen schwerer und dem Anderen leichter, nicht fremdzugehen? Ist fremdgehen angeboren oder ist es gesellschaftlich anerzogen? Forscher wollen nun ein Fremdgeh-Gen gefunden haben, dass für den Seitensprung verantwortlich ist.

 

Das Fremdgeh-Gen zerstört den Traum

Ist der Traum der ewigen Treue nun aus? Jeder Zweite geht fremd, selbst in der Tierwelt begehen die, die eigentlich Zweisamkeit leben, den Treuebruch. Biologen bescheinigen den Homo Sapiens sowieso nur bedingte Eignung zur Monogamie. Aber wie kommt es, dass einer treuer ist als der andere?

 

AsapScience will jetzt herausgefunden haben, dass das Fremdgeh-Gen tatsächlich existiert.

In ihrem Video erklären sie, dass die genetische Veranlagung des Glückshormons Dopamin eine entscheidende Rolle spielt. Demnach gibt es zwei unterschiedliche Arten von Allelen (Varianten eines Gens an einer bestimmten Stelle auf einem Chromosom), längere und kürzere. Die Menschen, die in Hinsicht auf das Hormon Dopamin über längere Allelen verfügen, begehen statistisch gesehen eher einen Seitensprung. 22 Prozent der Testpersonen mit kürzeren Allelen gingen fremd, während 50 Prozent der Testpersonen mit den längeren Allelen den Betrug begingen. Außerdem haben die Personen mit den längeren Allelen einen Hang zu ausschweifenderen Lebensstilen. Sie haben ein größeres Bedürfnis nach dem Spiel mit dem Feuer und verfallen sogar öfter Süchten.

Blöd ist nun, dass unser Wertesystem so angelegt ist, dass uns Treue attraktiv erscheint. Wider der Natur. Denn Evolutionsbiologen  ist die Sache klar: Die Chance, dass die eigenen Gene weiter verbreitet werden, wächst mit der Qualität und Quantität des Nachwuchses. Männer können mehr Kinder haben, wenn sie mehr Frauen haben. Und Frauen können sich zusätzlich zum Versorger weitere Erzeuger angeln, um weitere hübschere, gesündere und intelligente Kinder zu bekommen. Spätestens wenn der Nachwuchs in der Partnerschaft aus dem Gröbsten heraus ist, gedeiht die Lust nach Abwechslung. Das Ende der Verliebtheit ist Zeichen für den Beginn eines neues „genetischen Projekts“.
Aber was tun, wenn man sich Treue wünscht, aber die Hormone machen, was sie wollen?

 

Was ist, wenn einer das Fremdgeh-Gen trägt?

Treue ist eine willentliche Entscheidung für Exklusivität, es ist ein „commitment“ auf mehreren Ebenen. Und was man will, schafft man auch.
Ansonsten müssen alternative Beziehungsmodelle her. Und die können ja auf gegenseitigem Einverständnis sehr aufregend und bereichernd sein! Aber da muss jedes Paar seinen ganz eigenen Weg finden.

Einen, mit dem beide glücklich werden.

Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Funktionalität und den Inhalt zu optimieren. Durch die Nutzung unserer Website wird der Verwendung von Cookies zugestimmt.
Weitere Informationen zu Cookies und der Verwendung Ihrer Daten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.