2 Ponygirls und eine Kutsche

Bärenmädchen Pony-Girl 1

 

Eine lebendige Beschreibung von zwei Pony-Girls, die eine Kutsche ziehen. Aus der Sicht einer Frau, die sich in einem entlegenen Schloß zum Pferd umerziehen lässt. Eine stilvoll beschriebene Fetisch-Szene aus dem Roman „Bärenmädchen“.

 

Das Auto rollte von einem Asphaltweg anscheinend auf einen Sandweg. Dann kam es knirschend zum Stehen. Sie waren da. Rockenbach ließ sie aussteigen und führte sie am Halsband auf eine flaches, langgestrecktes. L-förmiges Gebäude zu. Rechts davon stand ein kleineres ebenfalls einstöckiges Haus, so dass sich in der Mitte ein auf drei Seiten umschlossener Hof ergab. Alles wirkte sehr neu und zweckmäßig. Die Gebäude waren aus dem gleichen hellgrauen Stein erbaut wie das Schloss, waren aber viel schlichter gehalten. Anne sah, dass vom Hof mehrere breite sehr gepflegte Sandwege wegführten.
Dann blieb sie stocksteif stehen. Da Rockenbach vor ihr ging, und ihre Reaktion nicht bemerkt hatte, gab es einen Ruck am Halsband. Ärgerlich drehte er sich zu ihr um. Aber Anne musste einfach schauen und als er sah, worauf sie mit großen Augen blickte, ließ er sie gewähren. Er schien interessiert an ihrer Reaktion.
Auf einem der Sandwege rollte eine Kutsche auf den Hof zu. Es war ein Sulky, wie sie ihn aus dem Fernsehen von Trabrennen her kannte – mit zwei großen Rädern und einem einzelner Sitz in der Mitte. Rockenbachs Helfer, der, bei dessen Vorstellungsgespräch Adrian sie übers Knie gelegt hatte, saß dort. Aber ein Pferd lenkte er nicht. Zwei Mädchen zogen den Sulky!
Sie waren nackt und wie Pferde eingespannt. Riemen umschnürten ihre Körper vom Kopf bis zu den Hüften. Ihre Hände konnte Anne von ihrer Position aus nicht sehen. Sie schienen auf dem Rücken gefesselt zu sein. Anfangs wunderte sie sich, warum die beiden unentwegt in die Luft starrten. Unwillkürlich schaute sie selbst hoch in den leeren Himmel. Dann, als sie näher kamen, wurde ihr klar, dass sie ihre Gesichter himmelwärts richten mussten. Ihre Köpfe wurden von einem Riemen nach hinten gezwungen.

Das aber war nicht einmal das ungewöhnlichste. Die Mädchen liefen nicht einfach vor dem Sulky. Oh nein, sie rissen bei jedem Schritt ihre Knie extrem weit hoch. So, wie es manchmal Soldaten bei einer Parade taten. Dort wirkte es zackig und kraftvoll. Das tat es hier auch. Gleichzeitig ergab sich aber ein Bild absoluter Unterwerfung und Kontrolle.

Die erzwungene Kopfhaltung schien damit regelrecht zu spielen. Denn die Mädchen wirkten mit ihrem „hochnäsigen“ Auftreten auf den ersten Blick fast arrogant. Dabei waren sie doch allein zum Vergnügen anderer in diese extreme Haltung gezwungen worden.
Es war der bizarrste Anblick, den Anne bisher auf Schloss Karolyi gesehen hatte, und wie so vieles hier löste er ein wildes Gefühlschaos aus. Abstoßend fand sie es und ihr grauste bei der Vorstellung, wie unbequem es die Mädchen vor dem Sulky haben mussten. Gleichzeitig wirkte es erregend und betörend. Auf eine abwegige, verquere Art erschienen ihr die Mädchen vor der Kutsche sogar schön. Dies würde auch ihr Schicksal sein – zumindest bis Adrian sie hier herausholen würde.

Anne sah, wie der Mann im Sulky an den Zügeln zog. Die Zügel führten zu den Mündern der Mädchen. Anscheinend mussten sie wie Pferde Gebisse tragen. Sie wurden langsamer. Jetzt waren sie praktisch im Schritttempo, aber immer noch rissen sie auf diese absurde Art ihre Beine hoch. Sie hüpften fast auf der Stelle. Die eine tat es dem Fahrer anscheinend nicht hoch genug. Er hatte eine Peitsche mit einem sehr langen Griff in der rechten Hand. Mit einer flinken kaum wahrnehmbaren Bewegung ließ er sie von oben auf die Vorderseite der nachlässigen Stute herabsausen. Brüste und Bauch waren das Ziel und fast automatisch spürte Anne dort selbst ein Ziehen und Brennen. Sie hörte einen Schmerzensschrei und schon ließ die gezüchtigte Stute ihre Beine höher gen Himmel fliegen.

Dann hörte sie den Mann „Go, Go, Go“ rufen und jetzt schossen die beiden Mädchen los. Trotz ihrer seltsamen Bewegungen wirkten sie erstaunlich schnell und hatten im Nu den Hof erreichten. Mit einem langgezogenen „Whoa“ parierte der Fahrer durch. Als der Sulky hielt, gingen die beiden Stuten sofort in die Stehposition und stellten sich zudem auf die Fußspitzen. Wie auf dem Sprung sahen sie jetzt aus. Jederzeit bereit, wieder in ihren exaltierten Lauf loszulegen. Dabei keuchten sie und waren schweißbedeckt.

Fina stand auf dem Halsband der einen. Das andere Mädchen stand von Anne aus gesehen hinter Fina, so dass deren Halsband nicht zu sehen war. Beide waren etwas übergewichtig. Aber es tat dem Bild keinen Abbruch. Im Gegenteil, sie wirkten stark und kraftvoll.
Rockenbach ging auf das Gefährt zu und Anne folgte brav an seiner Leine. Die Stuten wieherten ihnen zu und Anne antwortete. Demütigend war das. Natürlich. Aber es tat auch gut, wieder die eigene Stimme zu benutzen, selbst wenn es auf diese merkwürdige Art passieren musste. Außerdem fand sie es tröstend, so lautstark begrüßt zu werden.

Als sie nah heran waren, sah Anne, dass die beiden nicht ganz nackt waren. Da der extravagante Laufstil barfuß sicherlich schnell zu blutigen Fußsohlen geführt hätte, trugen die beiden Turnschuhe. Hautfarben waren sie mit einer breiten weißen Sohle. Bei Fina hatte sich der Schnürsenkel gelöst. Auch Rockenbach hatte es bemerkt. An einer Tür des Hauptgebäudes stand dienstbereit eine Zofe. Rockenbach winkte sie herbei und wies sie an, den Schnürsenkel zu binden.

„Nimm nächstes Mal die Laufschuhe mit Klettverschlüssen. Is‘ sicherer“, erklärte er seinem Helfer. Der war inzwischen vom Sulky heruntergestiegen. Damals im Anzug beim Vorstellungsgespräch war er ihr jünger vorgekommen. Jetzt in Jeans und Hemd schätzte sie ihn auf Mitte zwanzig. Hässlich war er wenigstens nicht. Er hatte ein feingeschnittenes Gesicht unter einem dichten schwarzen Haarschopf. Europäisch und sensibel wirkte es, nicht so verwegen-kosakenhaft wie das seines Landsmanns und Präsidenten Arpad Somogy. Anscheinend hatten Adrian und Rockenbach zudem das richtige Händchen bei der Auswahl ihres Nachwuchs-Alphas gehabt, denn seine grauen Augen funkelten erregt. Er grinste übers ganze Gesicht. Die Kutschfahrt schien ihm mächtig Spaß bereitet zu haben.

 

Diese Leseprobe ist ein Auszug aus dem erotischen eBook „Bärenmädchen Ein Pony-Girl namens Glöckchen“ von Luca Berlin.

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